Die Pollensaison 2025

Die Pollensaison 2025

Die Pollensaison 2025 zeigt sich bisher gemäßigter als in den Vorjahren. Jedoch beeinflussen der Klimawandel und die regionalen Wetterbedingungen weiterhin den Verlauf. Der Klimawandel führt zu einem immer früheren Start der Pollensaison. Bereits vor Weihnachten 2024 wurden erste Hasel- und Erlenpollen gemessen. Die Blütezeiten verschieben sich zunehmend nach vorne, was die Belastung für Allergiker verlängert.

Jedoch sind nach wie vor die örtlichen Wetterbedingungen entscheidend für den Pollenflug der Pflanzen. Aufgrund frostiger Temperaturen verlief der Saisonstart in Deutschland und Regionen wie Bayern oder Hessen bislang moderater. Der Höhepunkt für die Haselpollen und der Start der Erlenpollen werden mit milderen Temperaturen erwartet, wie sie sich erst im März eingestellt haben.

Nach der intensiven Belastung 2024 wird für 2025 eine schwächere Birkenpollensaison prognostiziert. Dennoch sind auch in schwächeren Jahren Tage mit hoher Belastung möglich, weshalb Allergiker weiterhin wachsam bleiben sollten. Durch den Klimawandel verlängert sich die Pollensaison insgesamt. Eingewanderte Pflanzen, wie z.B. Ambrosia, tragen zusätzlich zu einer erhöhten Belastung bei. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung verstärken zudem die Symptome von Allergikern, insbesondere in urbanen Gebieten.

Fachleute raten Allergikern aktuelle Pollenflugvorhersagen zu verfolgen. Diese finden Sie in vielen Tageszeitungen und besonders ausführlich beim Deutschen Wetterdienst. Der DWD bietet einen Pollenflug-Gefahrenindex für acht der allergologisch wichtigsten Pollenarten in Deutschland, darunter Hasel, Erle, Esche, Birke, Roggen und Ambrosia. Ziehen Sie frühzeitig medizinische Maßnahmen, wie die Hyposensibilisierung in Betracht.

Wir beraten Sie gern in der Praxis.